Unsere Geschichte

1856

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Gründung der F. A. Hartmann

Franz Anton Hartmann war es, der das Unternehmen 1856 gründete. Dessen Vater Josef Hartmann begann schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seiner Funktion als Höker Transporte für die Paderborner Kaufmannschaft durchzuführen. Mit ihm begann die Tradition des Transportsektors. 

Jahrhundertwende im Herzen Paderborns

Der Firmensitz war mehr als 100 Jahre lang, bis ins Jahr 1960 hinein, direkt am Paderborner Marienplatz gelegen.Der Aktionsradius erweiterte sich schnell über den ostwestfälischen Raum hinaus, worauf erste Fahrten zur Leipziger Messe und Transporte für die Paderborner Kaufmannschaft folgten.

1875

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Andreas Hartmann Senior übernimmt

Nachdem Franz Anton Hartmann 1856 den Grundstein für das Unternehmen gelegt hatte, übernahm 1875 dessen Sohn Andreas Hartmann Senior die Geschäfte seines Vaters. Um 1890 herum kaufte er ein Grundstück im Herzen Paderborns und ersetzte das dortige Fachwerkhaus durch einen Neubau. Von da an war die Heimat des Unternehmens der Marienplatz 7.

Königliches Amtsgericht

Am 01. Februar des Jahres 1898 wurde die „F.A. Hartmann Spedition und Möbeltransport zu Paderborn“ im Handels-Register des königlichen Amtsgerichts zu Paderborn erfasst. Auf dem Dokument ist unten links die Unterschrift von Andreas Hartmann zu erkennen.

1914

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Die dritte Hartmann-Generation

Carl Hartmann führt die Geschäfte seines Vaters Andreas Hartmann fort.

Der erste LKW

Carl Hartmann kauft den ersten Möbellastzug im Wert von 50.000 Reichsmark. Die umziehenden Familien fuhren zunächst in der Fahrgastkabine mit, da nur wenige ein eigenes Auto besaßen. Das Foto aus dem Jahr 1924 zeigt einen zufriedenen Umzugskunden inmitten des Hartmann-Teams.

Der Büssing-Möbellastzug

Der Büssing Möbellastzug verfügte über einen Anhänger, Vollgummibereifung und eine Fahrgastkabine.

1914 1945

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Zwei Weltkriege erschüttern die F.A. Hartmann

Kurz nachdem Carl Hartmann 1914 die Führung des Unternehmens übernahm, folgten direkt vier Jahre der Unsicherheit durch den ersten Weltkrieg. Doch das sollte nicht der letzte Krieg in der Geschichte der F.A. Hartmann bleiben. Zum Ende des zweiten Weltkriegs, am 17. Januar 1945, traf es dann auch den Firmensitz am Marienplatz. Gebäude und Fuhrpark lagen in Schutt und Asche, auch die Pferdegespanne überlebten den Bombenangriff nicht.

„Durch die Bombenangriffe des 2. Weltkrieges war alles zerstört worden. Unser LKW wurde von der Wehrmacht eingezogen und alles Übrige wie Pferdefuhrwerk und die Pferde selbst hat die Bomben nicht überstanden. Es war also nichts mehr von dem Unternehmen übrig. Paderborn war zu 85% zerstört. 1948/49 ging es langsam wieder los, aber wirklich sehr, sehr langsam. Damals war das Hauptstandbein der Firma das Umzugsgeschäft. Bis zum Ende des Krieges wurden viele Menschen aus dem Ruhrpott nach Paderborn evakuiert, da dort die Not noch viel größer war. Ab 1949 ging es dann wieder los, dass Menschen zurück in die Heimat ziehen wollten. In dieser Zeit expandierte unser Umzugsgeschäft.“

(Rolf Hartmann in einem Interview von 2016)

1949

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Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg

Nach dem Ende des Krieges begann mit dem Einstieg von Rolf Hartmann 1949 die bislang längste Ära in der Unternehmensgeschichte. Mit nur zwei Pferdefuhrwerken, einem LKW und sechs Mitarbeitern startet Rolf Hartmann eine rund 50 Jahre andauernde Unternehmensperiode unter seiner Führung. Bereits Mitte der 50er Jahre überquerte Rolf Hartmann innerhalb von 14 Tagen zwei mal die Alpen, um Transporte wie z.B. für das Mutterhaus der Schwestern der Christlichen Liebe von Paderborn nach Rom zu erledigen.

1961

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Der Standort in der Kolberger Straße

Die F.A. Hartmann machte auf dem Marienplatz dynamisch weiter. Doch durch ihr Wachstum und ihre starke Entwicklung wurde der Standort Anfang der 1960er Jahre zu klein und es musste etwas Neues her. Daraufhin entschied sich Rolf Hartmann dazu, den Firmensitz der F.A. Hartmann in die Kolberger Straße zu verlagern. Sie brauchten eine größere Fläche und sicherten sich für die Bebauung von 12.000 Quadratmetern ein Grundstück in der Kolberger Straße.

1991

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60.000 Quadratmeter in der Halberstädter Straße

Rolf Hartmann zog weiterhin die Fäden des Unternehmens, doch nach 30 Jahren wurden auch die Kapazitäten an der Kolberger Straße zu klein. 1991 wurde Rolf Hartmann dann fündig: 60.000 Quadratmeter in der Halberstädter Straße sollten die neue Heimat des Unternehmens werden. Frau Christa wirkte bei der künstlerischen Gestaltung des neuen Bürotraktes mit.

Noch heute ist der Standort die Heimat von Verwaltung, Logistik und unsere Umzugssparte.

2000

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Die fünfte Generation

Anfang der 90er Jahre war neben Rolf Hartmann nun auch die fünfte Generation bestehend aus Andreas, Susanne und Sabine Hartmann im Unternehmen tätig.

Anfang der 2000er Jahre war es dann soweit, der Wechsel in die fünfte Hartmann Generation stand an. Rolf Hartmann übergibt die Verantwortung des Unternehmens an seine Kinder Andreas und Sabine. Andreas Hartmann zeichnet sich für die Bereiche Spedition und Logistik verantwortlich, Schwester Sabine Hartmann übernimmt das internationale Umzugsgeschäft. Zu diesem Zeitpunkt verfügt das Unternehmen über 100 Mitarbeiter:innen, von denen 15 Auszubildende sind.

2008

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Bau des Speditionsgebäudes (Terminal 2)

Nach dem Umzug in die Halberstädter Straße wurden bereits wenige Jahre später erste Erweiterungen wie der Bau des Hochregallagers, einer Containerhalle für die Umzugssparte und eine weitere 3.000 qm große Logistikhalle errichtet und anschließend um 2.500 qm erweitert.

Bereits nach weniger als 20 Jahren waren die Kapazitäten an der Halberstädter Straße ausgeschöpft. Vor allem für das wachsende Stückgutgeschäft waren bauliche Veränderungen notwendig, um die Mengen schnell und effizient abbilden zu können. Aus diesem Grund wurde 2008 ein hochmodernes Speditionsterminal auf der grünen Wiese der Pamplonastraße errichtet, in nur 800 m Entfernung zum Logistik- und Verwaltungsgebäude. Es entstand ein 5.000 qm großes Umschlaglager names Terminal 2 (kurz T2) mit großzügigen Büro- und Außenflächen.

2010

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Erweiterung in Ibbenbüren

2010 wagte man den Schritt aus Paderborn heraus. Andreas Hartmann übernahm einen Speditionsbetrieb in Ibbenbüren, um den Namen Hartmann auch in der Region rund um Osnabrück bekannt zu machen. Vier Jahre später folgte mit dem Neubau des Speditions- und Logistikterminals in Ibbenbüren-Schierloh im bekannten Hartmann-Gebäudedesign die Expansion des Standorts. Immer dabei Geschäftführer Christian Feld.

Seither agiert die Hartmann International Systemlogistik in Ibbenbüren mit rund 70 Mitarbeiter:innen auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern mit direkter Anbindung an die A30.

2013

Hartmann International wird Gesellschafter bei CargoLine

Im Jahr 2014 schloss sich der Paderborner Standort von Hartmann International dem Kooperationsnetzwerk der CargoLine an. Man wurde nicht nur Partnerbetrieb sondern mit Wirkung zum 01. Januar 2015 auch Gesellschafter der CargoLine.

Ein wichtiger Grund des Wechsels ist die starke Expansion der Spedition. „Der wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahre erfordert eine Neuausrichtung, die dem starken Volumenzuwachs Rechnung trägt“, erklärt Andreas Hartmann in 2015.

Auch für die CargoLine kommt der Wechsel zu einem optimalen Zeitpunkt. Mit dem neuen Mitglied Hartmann International stärkt das Logistik-Netzwerk langfristig den Standort Ostwestfalen.

2017

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Lager 24/7 Selfstorage

2017 wird das Lager24/7 gebaut, ein Self Storage mit 562 Lagerboxen, welches Privat- und Gewerbekunden die Möglichkeit bietet, Waren und persönliche Gegenstände ein- bzw. zwischenzulagern. Das Lager24/7 bietet Lagerräume von einem bis 20 Quadratmetern, ein 24/7 Zugangssystem und ist rund um die videoüberwacht.

2018

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Umzugsbereich firmiert eigenständig

Der Unternehmensbereich der internationalen Privat- und Firmenumzüge firmiert seit 2018 eigenständig unter der Hartmann International Umzug & Projektlogistik GmbH & Co. KG.

2023

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Smarte Erweiterung unseres Logistik-Parks in Paderborn Mönkeloh

Nach der Fertigstellung der Erweiterung des Terminal 2 im Sommer 2022 erfolgte kurz darauf der Baubeginn für die innovative Logistikimmobilie, Terminal 3, in der Pamplonastraße. Dieses moderne Terminal wird auch ein Gefahrstofflager beinhalten und ist durch eine direkte Tunnelverbindung mit dem Terminal 2 verbunden.

Die Fertigstellung des Terminals ist voraussichtlich für das Frühjahr 2024 geplant.

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